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12.12.2018

1. Platz des Helmut-Simon-Preises 2018

Zwei Integrationsprojekte des Diakonischen Werks des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz (Diakonie Koblenz) teilen sich den 1. Platz des Helmut-Simon-Preises 2018.
 
In einem Festakt in der Staatskanzlei in Mainz würdigte Minister Konrad Wolf die Träger des von den drei Diakonischen Landesverbänden in Rheinland-Pfalz (Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Diakonie Hessen und Diakonie Pfalz) ausgeschriebenen Helmut-Simon-Preises.


Preisverleihung im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz – Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, ehrt Preisträger im Namen der drei Diakonischen Landesverbände in Rheinland-Pfalz – Soziale Projekte in Koblenz, Mainz und Westerburg gegen Armut und Ausgrenzung und für soziale Gerechtigkeit ausgezeichnet

Der erstplatzierte Preisträger bietet zum einen mit dem Malkurs „Die Seele spricht in Bildern“ Frauen mit Fluchtgeschichte einen Rückzugsraum. Gleichzeitig fördert die Diakonie Koblenz mit dem Projekt „SALAM – von Frauen für Frauen“ den Austausch unter Frauen mit Migrationshintergrund.
Der zweite Preis geht an das Projekt „Buddy and More – Studierende engagieren sich für Geflüchtete“ der Hochschule Koblenz. Träger des dritten Preises ist die Diakonie in Westerburg mit dem Fotoprojekt „Mein zweites Ich“ für psychisch erkrankte Menschen. Einen Sonderpreis erhält das Projekt „Hunde(T)raum“ der Mission Leben in Mainz. Der Hundeausgehservice hilft ehemals Wohnungslosen und Menschen in langfristigen sozialen Notlagen wieder Verantwortung zu übernehmen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. 

Mit dem Helmut-Simon-Preis will die Diakonie Mut machen, kreativ und sensibel gegen Armut und für soziale Gerechtigkeit und Integration vorzugehen. Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis ist nach dem 2013 verstorbenen ehemaligen Bundesverfassungsrichter Helmut Simon benannt.

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SWR berichtet:

Die Diakonie in Rheinland-Pfalz hat Dienstagabend zwei Integrationsprojekte der Diakonie Koblenz mit dem Helmut-Simon-Preis für soziale Gerechtigkeit und Integration ausgezeichnet. Die Koblenzer erhalten den Preis zum einen für einen Malkurs, indem Frauen ihre Fluchterlebnisse verarbeiten können. Zum anderen wurde das Projekt SALAM ausgezeichnet, das den Austausch unter Frauen mit Migrationshintergrund fördert. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und nach dem ehemaligen Bundesverfassungsrichter Helmut Simon benannt.
STAND 12.12.2018, 6:49 Uhr

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